30 Jahre Armee der Einheit | Bundeswehr

30 Jahre Armee der Einheit: Wie haben Zeitzeugen das Zusammenwachsen der beiden deutschen Streitkräfte im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands erlebt? Wie haben ehemalige Soldaten der Nationalen Volksarmee den Systemwandel erlebt? Wie war das erste Zusammentreffen mit den Soldaten aus dem Westen? Wie bewerten sie den Prozess nach drei Jahrzehnten? Mit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 begann der Prozess, der zur Wiedervereinigung Deutschlands führte. Von diesem historisch einmaligen Vorgang waren auch die Streitkräfte Bundeswehr und Nationale Volksarmee (NVA) betroffen. Die NVA wurde aufgelöst und Teile der Armee in die Bundeswehr integriert. Für die betroffenen ehemaligen Soldaten der NVA bedeutete das zunächst eine Zeit der Unsicherheit, weil nicht klar war, wer von ihnen in die Bundeswehr übernommen wird. Diejenigen, die schließlich übernommen wurden, mussten sich mit einem neuen Leitbild, dem des Staatsbürgers in Uniform, vertraut machen. Für manchen war es nicht einfach, plötzlich die Uniform des früheren Gegners anzuziehen. Gemeinsame Aufgaben wie die Auslandseinsätze der Bundeswehr, die Anfang der neunziger Jahre begannen, aber auch der Einsatz im Oder-Hochwasser 1997, ließen Ost und West aber zusammenwachsen. Denn bei diesen Missionen stand vor allem die Erfüllung des Auftrags im Vordergrund und nicht die Herkunft der Soldaten aus Ost- oder Westdeutschland.



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